[vc_row row_type=“container“][vc_column width=“1/4″][vc_column_text]

Baum d. Jahres

[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]

1998 – Die Schwarzerle

[/vc_column_text][vc_empty_space height=“32px“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/4″][vc_widget_sidebar sidebar_id=“baum-des-jahres“][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Erlen gehören zur Familie der Birkengewächse. Neben der Schwarzerle sind in Österreich auch die Grauerle (Ebene bis 1600m, Auwälder der Gebirgsflüsse und -bäche) und die Grünerle (Strauch, gebirgige Bachufer und Lawinenzüge) heimisch. Die Schwarzerle verdankt ihren Namen der dunklen, rissigen Rinde, wegen der rotbraunen Farbe des Holzes wird sie auch Roterle genannt. Ihr botanischer Artname „glutinosa“ (=klebrig) weist auf die im jungen Zustand klebrigen Knopen, Blätter und Zapfen hin. Der mittelgroße bis große sommergrüne Baum mit vollholzigem und geradet durchlaufendem Stamm ist lichtliebend, in der Jugend gegen Dürre sehr empfindlich, aber ziemlich frosthart. Die Schwarzerle verträgt von allen unseren heimischen Baumarten die meiste Bodenfeuchtigkeit, liebt rieselndes Wasser und steht daher häufig an Ufern. Tiefgründiger, mineralkräftiger, anhaltend feuchter Boden ist Voraussetzung für gutes Gedeihen. Großes und anhaltendes Ausschlagsvermögen aus dem Stock (keine Wurzelbrut) ist ein weiteres charakteristisches Merkmal.

Das Holz ist weich, von weißer bis rotgelber Farbe und unter Wasser von fast unbegrenzter Dauerhaftigkeit. In Österreich steht die Schwarzerle als besonders gefährdet auf der „Roten Liste“ der gefährdeten Baum- und Straucharten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/4″][vc_column_text]schwarzerle[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]