Funken Am Himmel
Samstag 26. März 2011, ab 17 Uhr
Am Samstag, dem 26. März 2011 ab 17.00 Uhr findet beim Lebensbaumkreises Am Himmel in Wien wieder das traditionelle Vorarlberger Funken-Feuer-Fest statt. Heuer ist die Stadt Feldkirch / Funkenzunft Tosters zu Gast Am Himmel und zeichnet für den Funken verantwortlich. Ihrer Funkenbauweise entsprechend, wird heuer ein achteckiger und ca 12 Meter hoher Funken aufgebaut.
Programm:
12.00 bis 18.00 Uhr und ab 19.30 Uhr Käsknöpfle-Essen im Cafe-Restaurant Oktogon Am Himmel
Käsknöpfle - der Vorarlberger liebstes Gericht mit vierlei Käse (Bergkäs, Rässkäs, Sauerkäs und
Schnittkäs) - werden importiert von der Käserei Schnifis. Die Knöpfle werden hausgemacht,
dazu gibt es grünen Salat und Apfelmus.
Reservierung erforderlich, via Mail oder Online: himmel@himmel.at
ab 17.00 Uhr Musikeinspielung im Klangraum des Lebensbaumkreises. Es gibt Bratwürstel, original Funkaküachle, Ottakringer Bier, Glühwein und heißen Zimt-Apfelsaft.
ab 19.00 Uhr: Begrüßung und Information über den Brauch
- Gerhard Heilingbrunner, Kuratorium Wald, Himmel
- Karlheinz Kopf, NR Klubobmann, Obmann der 1. Vorarlberger Funkenzunft in Wien
- Adolf Tiller, Bezirksvorsteher Döbling
- Walter Feuerstein, Obmann Funkenzunft Feldkirch-Tosters
anschließend Beginn der Funkenzeremonie, Entzünden des Funkens, mit musikalischer Begleitung:
- Jazzwerkstatt Wien
- DJ Tommi Wonda
open end im Festzelt beim Lebensbaumkreis
Für weitere Informationen, Reservierungen und Pressefotos, schicken sie ein Mail: himmel@himmel.at
Anreise:
Tipp: Öffentlich anreisen! Linie 38 A (U4 Station Heiligenstadt - Am Cobenzl) wird verstärkt geführt!
Das Vorarlberger Funken-Fest in Wien erfreut sich großer Beliebtheit, die Besucherzahlen liegen bei bis zu 2.000.
Parkplätze sind Am Cobenzl und Am Bellevue nur in geringer Zahl vorhanden.
Wir raten deshalb dringend, öffentlich anzureisen (U4 bis Heiligenstadt, dann mit der Buslinie 38 A
bis zum Cobenzl, von dort sind es knapp 7 Gehminuten zum „Himmel“).
Tipp: Verbinden Sie den Funkenbesuch mit einer kleinen Wanderung !
Buslinie 37 A , dann 15 Minuten Wanderung über den Gspöttgraben zum Himmel, oder
Strassenbahnlinie 38 Endstation Grinzing, dann 20 Minuten Wanderung über die Himmelstrasse zum Himmel
AM HIMMEL auf einer größeren Karte anzeigen
Sponsoren:
Wir danken den vielen Sponsoren und Unterstützern des Funkenfestes Am Himmel, ohne deren Geld- bzw. Sachsponsoring der Funken Am Himmel nicht stattfinden könnte.
Funkenfeuerwerk Am Himmel sponsored by
Hintergrundinformation zum Funken:
Alemannischer Brauch
Funken-Abbrennen ist ein alter schwäbischer-alemannischer Fasnachts-Brauch, den die Menschen in allen Orten Vorarlbergs und im
Bodenseeraum auch heute noch pflegen, vergleichbar einem Sonnwendfeier. Der brennende Funken zeigt das Ende der Fasnacht an.
Mit dem Funken wird auch der Winter verabschiedet. Der brennende Funken - regional unterschiedlich werden meterhohe Türme oder Haufen aus Holz aufgebaut - zeigt das Ende der Fasnacht an.
Außerdem steht der Funken für die Verabschiedung des Winters. Dieser Ursprung stammt vermutlich von den Kelten ab: „Die heidnischen Ureinwohner des Landes, die keltischen Rhätier, huldigten wie alle indogermanischen Völker der Verehrung des Lichtes und des Feuers, die von der Sonne ausgehen, sie verehrten den Sonnengott Mithra und Baldur als Spender von Helle und Wärme. Der sieghafte Gott überwindet den Sohn des Nordens, den Winter mit seinem nächtlichen, grausen Spuk und lässt durch seinen milden Frühlingshauch, in den Alpenländern den Föhn, todbannend und lebenswirkend, die Erde neu grünen und sprossen. Diesem Gotte werden Opfer gebracht, Feuer angezündet, festliche Tänze veranstaltet.“ Auch zur feierlichen Verabschiedung des Winters eignet sich der Funken prächtig. Musik und Bewirtung sind fixe Bestandteile jedes Funken-Festes.



















