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Weide
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Die Weide (Salix alba tristis)

1.-10.März & 3.-12.September

Charaktereigenschaften:
ehrlich, waches Interesse, einfühlsam, künstlerisch, praktische Veranlagung, unbändige Lebenskraft, Erneuerungswille.

Die Silberweide findet man an Fluss- und Bachläufen in den Alpen oder als bis zu 30 Meter hohen Baum in den Auwäldern. Die biegsamen Zweige sind hell- bis dunkelbraun, die Blätter haben beidseitig eine silbrige Behaarung. Weiden lassen sich durch Setzlinge problemlos vermehren, daher werden sie gerne für naturnahe Verbauungen von Bächen verwendet.

Wie ihr Lebensbaum, sind Weiden-Geborene geistig und seelisch überaus biegsam und kaum zu brechen. Dank ihrer Sensibilität, ihrer offenheit haben sie ein Gespür für den Umgang mit Menschen. Sie werden als aufrichtige Menschen und Partner geschätzt.

Wussten Sie, dass es weltweit 400 verschiedene Weidenarten gibt? In den Waldpurgisnächten sollen böse Geister auf Weidenruten durch die Lüfte geritten sein. Die Palmkätzchen der Weiden kündigen im Christentum am Palmsonntag das Frühlingserwachen an und deuten den Sieg des Lebens über den Tod an. Im September sind Weidenruten am elastischsten, schneidet man sie in dieser Phase bleiben sie lange biegsam und geschmeidig.

Den Sprechtext zur Weide anhören:

Ich bin der Baum der Besinnlichkeit. Unter meinen tiefhängenden Zweigen, am schrägen Uferhang, lagere Dich ohne Scheu vor den Blicken der Zyniker. Fließe mit, mit dem sanften Kräuseln des Wassers. Fließe mit dorthin, wo das Glück ist oder sein könnte. Ich, die Weide, helfe Dir, es zu suchen. Blick auf mich, und ich verrate Dir mein Geheimnis: Das Glück ist möglich.

Bist Du geboren im März, zwischen dem 3. und 10., oder im September, zwischen dem 3. und 12.,- dann bin ich Dein Lebensbaum. Der Weiden-Mensch ist unbeirrbar in seinem Drang, in seinem Willen zur steten Erneuerung. Er holt sich Kraft, dort, wo sie ist: in der Natur.

Der Weiden-Mensch hat ein inneres Gespür. Er ist aufrichtig und ein guter Spender von Trost und Hoffnung. Die Weiden-Menschen schwanken zwischen Traurigkeit und Zuversicht. Aber haltlos sind sie drum nicht. Sie sind Genies der Kommunikation. Kein Zufall, daß Alexander Graham Bell, Erfinder des Telefons, ein Weiden-Mensch war. Ich, die Weide, bin der Baum der Melancholie. Wahr ist aber auch, daß ich die Kraft habe, Dich herauszuführen in die Wiederkehr der Freude, die dann desto schöner ist.