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2004 – Die Eberesche
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Baum d. Jahres

2004 – Die Eberesche

Die Formenvielfalt der Eberesche reicht vom einfachen Strauch bis zum 15 Meter hohen Baum. Ihr stamm mit glatter Borke, erreicht einen Durchmesser von bis zu 40cm. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni; von August bis Oktober trägt sie dann ihr rotes Beerenkleid. Vögel bevorzugen diese Beeren besonders im Spätherbst, wenn die Insekten fehlen. Dieser Eigenschaft verdankt die Eberesche ihren zweiten Namen – „Vogelbeere“ !

Die Eberesche bevorzugt lichte Standorte. Sie ist über ganz Mittel- und Westeuropa verbreitet. Man findet sie von der Tiefebene bis in die Gebirge. Das Holz der Eberesche zeigt einen hellbraunen Kern, die Jahrringe sind deutlich zu erkennnen. Es ist relativ schwer und hart, zugleich aber biegsam und elastisch und schwindet nur wenig. Obwohl es nicht sehr dauerhaft ist, gilt es als gut bearbeitbar, jedoch sehr schwer spaltbar. Vielen ist die Vogelbeere wegen ihrer Heilkräfte bekannt. Als Tee zubereitet, haben Blätter und Blüten eine große Heilwirkung bei Husten, Bronchitis und Magenverstimmungen. Die Eberesche hat eine tiefverwurzelte mythologische Vergangenheit. Sie war dem germanischen Donnergott Donar geweiht. Wir wissen, dass die alten Druiden ihren Zauberstab aus Ebereschenholz herstellten.

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