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1996 – Die Linde
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Baum d. Jahres

1996 – Die Linde

Die Familie der Lindengewächse umfasst weltweit etwa 40 Gattungen mit ca. 370 Arten und gehört größtenteils den Tropen an, wo sie drei größere Verbreitungsgebiete besitzt: ein afrikanisches, ein südasiatisches-malaysisches und ein brasilianisches. Von diesen Zentren breiteten sich die Lindengewächse in alle fünf Erdteile aus. Die Gattung Linde (Tilia), die der Familie den Namen gab, umfasst etwa 50 Arten. Ihr Vorkommen ist auf die nördliche Halbkugel beschränkt. In Europa ist sie durch fünf Arten vertreten.

In Österreich von Natur aus heimisch sind die Winterlinde (Tilia Cordata) und die Sommerlinde (Tilia platyphyllos). Im geschlossenen Waldbestand bilden Linden langschäftige Stämme, während ie im freien Stand oft von Grund auf verzweigt sind. Einzelstehende Exemplare erreichen teilweise extremes Alter (bis 1000 Jahre) und gewaltige Kronen- (bis 30m) und Stammdurchmesser (bis zu 5 Meter). Auf wüchsigen Standorten können sie eine Höhe bis zu 35(40)m erreichen.

Vom Wachstum der Linden wird gesagt, dass sie „300 Jahre komme (wächst anfangs sehr langsam), 300 Jahre stehe und 300 Jahre vergehe“. Die Sommerlinde wächst im Vergleich zur Winterlinde (Höhenwachstum ist nacht 150 Jahren „bereits“ beendet) rascher und erreicht größere Dimensionen.

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